Rozati

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Ein Fado, ein Weg

Fado gehört zu Lissabon wie der Flamenco zu Andalusien.

Portugals Kulturmetropole trägt das Herz auf der Zunge, denn nur hier wird der echte Fado gesungen. In der Altstadt singen Profis zur Unterhaltung der Touristen, doch in den kleinen Bars und Kaschemmen der Vororte, zu denen selten ein Tourist findet, trällern die zum Fado Berufenen hörbar sehnsüchtig, wehmütig, manchmal keck, aber immer aus tiefster Seele.

Eine Handvoll Ausländer macht sich an den Fado.  Auch sie singen öffentlich und vor den kritischen Blicken der Portugiesen, die ihren Ohren kaum trauen.

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Im Reich der Burgen, Schlösser und Paläste

Wenn Lissabon vor Hitze kocht, hilft immer ein Ticket nach Sintra.

Knapp drei Euro, 30 Kilometer und eine halbe Stunde  später weht eine frische Brise durch die Luft. Unser Blick schweift über altehrwürdige Paläste und Herrenhäuser, die sich in prachtvollen Gärten unterhalb einer maurischen Festung befinden. Im Hintergrund ruht das atlantische Blau.  Seit 1995 gehört diese pittoreske Landschaft mit ihren kulturellen Schätzen zum UNESCO Weltkulturerbe.

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Ein Winter auf dem Rio Guadiana

Kamen, sahen, blieben – so könnte man unsere Begegnung mit dem charmanten Grenzfluss zwischen Spanien und Portugal betiteln. Jedenfalls war sie nicht geplant, die Überwinterung auf dem Rio Guadiana. Aber was sind schon Pläne für uns Segler? Im besten Fall: ehrliche Absichten.

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Surfing in the Kingdom of Morocco

A light wind is blowing over the ocean, gently ruffling the deep-blue water beneath the African sun. There are only a few people on the beach, and all are staring intently at a line of surfers bobbing patiently, ready to drop in to waves that can rise to several metres in height. Here they go! Carving and slicing through the waves, often dangerously close to the reefs. That is what they have come for – most of them from far away – to be in the water; day after day, wave after wave.

Over the last 30 years Taghazout, once a well-kept secret, has become something of a Mecca for all serious surfers, with waves breaking big and reliably against the Atlantic shore all through the winter months. This is what has made Taghazout, the Moroccan village just 20 kilometres north of Agadir, so legendary. For within a short distance from the village there are no less than ten fabulous spots – suitable for both beginners and experienced surfers. These breaks have such evocative names as Mystery, Devil’s Rock, Dracula and Killer’s Point, and are internationally recognised amongst those in quest of the ultimate surf.

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‚Butter bei die Fische’ – Vier Frauen und ein Boot

Die Mecklenburgische Seenplatte besteht aus über 1000 Seen, die größtenteils durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden sind. Bis auf wenige Ausnahmen darf dieses größte europäische Binnenrevier führerscheinfrei befahren werden. Für eine Woche stechen vier Frauen in See und entdecken auf ihrem Hausboot mehr als nur „das kleine Meer“.

Gemütlich sitzen wir am Stammtisch „Zu den drei Linden“ und essen den besten Zander aller Zeiten mit Bratkartoffeln à la Marlene Dietrich. Das denkmalgeschützte Restaurant existiert schon seit 140 Jahren, hier im verträumten Buchholz in Mecklenburg-Vorpommern. Wir scherzen mit Jürgen, dem Wirt‚ der nach dem Kochen ins Plaudern gerät. „Ja, die Marlene, die find’ ich toll! Der hab’ ich mal geschrieben und gefragt, ob sie mir ein Kochrezept für mein Restaurant schicken könnte. Hat sie prompt gemacht!“ Das mitgeschickte Bild der glamourösen Diva hat ein Loch, der Umschlag mit dem Pariser Absender auch. „Da hat der DDR Zoll reingepiekst, nachgucken, was drin ist.“

Es ist mal wieder spät geworden und wir schwanken auf den Planken am Hafenmeisterbüro vorbei, zurück auf unser schwimmendes Heim. Es ist die letzte Nacht an Bord unseres 11,40 Meter langen Hausboots vom Typ ‚Kormoran’. Morgen müssen wir  Abschied nehmen von einer superspannenden Urlaubswoche.

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Magisches Dalmatien – die Insel Brac

Ganz abseits vom Massentourismus liegt das Fischerdorf Bobovišca auf der kroatischen Insel Brac. Hier baumelt die Seele und ruht der Geist. Einer der bekanntesten kroatischen Schriftsteller, Vladimir Nazor, verbrachte hier einen Teil seiner Kindheit.

Was eigentlich braucht der Mensch zum Glücklichsein? Mate Talajić (71) meint: „Käse, Oliven, guten Wein und Sex. Außerdem ein bisschen Schlaf und den Fleiß einer Biene.“

Und Mate weiß, wovon er spricht: Denn Käse und Wein stellt er selbst her, Bienen und Schafe leben auf seinen  Olivenhainen und indiskrete Fragen sind natürlich tabu.

Mate ist Gemüsehändler in Bobovišća, einem kleinen Ort an der Westküste der Insel Brač. Ein Teil des Dorfes liegt am Wasser (Bobovišća n/m = Na Moru), der andere Teil zwei Kilometer entfernt in den Bergen. Im Winter leben gerade mal 55 Einwohner hier,  überwiegend Fischer. Im Sommer aber, wenn die Touristen kommen, belebt sich das Dorf. Dann öffnen die beiden Restaurants und ein kleiner Mini-Markt. Außerdem offeriert Mate am Hafenbecken  Obst, Gemüse und seine hausgemachten Spezialitäten.

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